

Gegenüber der Turm-Kapelle befindet sich die Kreuz- oder Arme Seelen-Kapelle (1748), in der ein schönes Kruzifix zu sehen ist. Beide Kapellen sind mit kostbaren schmiedeeisernen Gittern gegen den Kirchenraum hin abgeschlossen. Sie tragen die Jahreszahlen 1749 und 1757. Die herrlichen Beschläge und alle zierlichen Kunstschmiedearbeiten verdankt die Nachwelt dem Wiener Schlossermeister JOHANN FRANK.
Der vierte Seitenaltar (in der Nähe des Haupteinganges) ist mit dem großen Gemälde der hl. Notburga vesehen (N. Fritsch 1749).
Der dritte Seitenaltar (gegenüber dem sogenannten Pestaltar) ist der hl. Mutter Anna (Ignaz Mildorfer 1742) und ihrer Familie geweiht.
Die imposante Figurengruppe gegenüber der Kanzel stellt den hl. Franz Xaver dar, den Missionar aus dem Jesuitenorden, der in Indien und Ostasien wirkte. 


Die Gnadenstatue ist aus Stein gemeiselt und noch original aus dem Jahre 1653, wo sie auf der Säule stand.
Im Altarraum (Presbyterium) befindet sich auf der linken Seite die Pfeilerfigur des hl. Antonius von Padua.
Der zweite Seitenaltar zeigt im Altarbild die Krönung Mariens (Ignaz Mildorfer 1741), das Bild darunter erinnert an die hl. Rosalia. Die beiden seitlichen Figuren sind die Pestheilgen Sebastian (mit den Pfeilen) und Rochus (mit dem Hund).
In der links vom Eingang gelegenen Turm- oder Benediktskapelle befindet sich der Altar des hl. Benedikt (Ignaz Mildorfer 1755). Diese Kapelle erinnert an die geistigen Urheber der Wallfahrtskirche, an die Benediktinermönche von (Klein-) Mariazell im Wienerwald. Das Altarbild zeigt Benedikt und Scholastika, die Seitenstatuen stellen die hl. Placidus und Mauritius dar.